Mit einer würdevollen Abschiedsfeier konnten wir unseren lieben Freund und Bruder Markus R. zu seiner letzten Ruhestätte geleiten. Viele Verwandten, Geschwister, Geschäftskollegen und Freunde kamen zu seiner Beerdigungsfeier.
Christoph M. redete in der Aussegnungshalle über Prediger 12, 13 + 14 Lasst uns die Hauptsumme aller Lehre hören: Fürchte Gott und halte seine Gebote, denn das gehört allen Menschen zu. Denn Gott wird alle Werke vor Gericht bringen, alles, was verborgen ist, es sei gut oder böse. Markus war wirksam im Guten und hat jetzt seinen „Arbeitsplatz gewechselt“. In Hebräer 4, 14 - 16 steht von unserem Hohepriester, Jesus, der Mitleid hat mit unserer Schwachheit, da er versucht war, gleich wie wir, doch er hat nie gesündigt. Deshalb können wir mit unseren Schwachheiten zu ihm kommen, um Gnade und Hilfe zu finden auf die Zeit, wenn uns Hilfe nötig ist. In einer Ansprache am Grab brachte Thomas B. zum Ausdruck, wie fleißig und unermüdlich Markus gearbeitet hat. In Hebräer 6, 10 steht: Denn Gott ist nicht ungerecht, dass er vergesse eures Werks und der Arbeit, der Liebe, die ihr erzeigt habt an seinem Namen, da ihr den Heiligen dientet… Anschließend trafen wir uns in unserem Gemeindesaal in Maubach. Stefan H. begann die Gedenkfeier damit, indem er den Eltern von Markus dankte, dass sie vor gut 50 Jahren ihr Heim geöffnet haben für die Brüder und die Lehre aus Norwegen. Wir sollen gläubig sein in unseren Herzen, daran zu glauben, dass es möglich ist, mit Christus gekreuzigt zu sein! So kann uns aus unserer Schwachheit geholfen werden. Ich kann lernen, die Schuld bei mir selbst zu finden, indem ich das Wort annehme. Dann werde ich erlöst und befreit von der Sünde. Thomas B. erwähnte unter anderem, dass das Leben ja nicht immer so verläuft, wie wir es geplant haben. Es kann schnell etwas geschehen, wie zum Beispiel bei Markus. Plötzlich war es zu Ende - Gott hat ihn geholt. Darum ist es so wichtig, dass wir zum Tun kommen und nicht alles auf die „lange Bank“ schieben. Heute sollen wir beginnen, ein Diener zu sein. Wachsam zu sein und die Gelegenheiten auskaufen. Von Thomas S. hörten wir, dass wir lernen können, das Kreuz zu lieben. Jesus sagt, dass der, der ihm nachfolgen will, sein Kreuz täglich auf sich nehmen soll. Markus war ein Diener – ein Helfer – für die Anderen – für die Gemeinde. Er ist in den für ihn zuvor bereiteten Werken gewandelt und war immer bereit, selbstlos zu dienen; er hat unermüdlich gearbeitet. Markus war ein Freund für alle. Er war überaus freigiebig, freundlich, hilfsbereit, lustig, arbeitseifrig und lebensfroh. Meistens sah man ihn mit einem Lächeln im Gesicht. Viele dankten Markus und man konnte das Vermissen spüren, wenn von ihm geredet wurde. Wir sind dankbar, dass wir ihn unter uns haben durften und für alles, was er für uns getan hat! 

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