Es gibt viele schöne Lieder, die man singen kann, doch im Gottesdienst der kleinen Kinder ist „Hallelu, halleluja“ ein ganz besonderer Hit. Was nicht heißt, dass wir dieses Lied immer singen, doch immer wieder gerne und voll Power! Natürlich singen wir viele verschiedene Chorusse, wie zum Beispiel, „Das Fischlein in dem Wasser“ oder „Bei uns in der Gemeinde“. Und ganz besonderen Schwung bringt das Lied: „Um die Mauern Jericho“, denn da ist richtig Bewegung angesagt!
Anschließend setzen sich alle ganz lieb auf die Bänke, denn nun wird eine schöne Geschichte erzählt. So wie auch an diesem Sonntag wieder (6.6.10).
Sie handelte von dem „Verlorenen Sohn“, der Geschichte, die in Lukas 15 steht. Ein Mann hatte zwei Söhne, doch der Jüngere wollte nicht zu Hause bleiben, denn er meinte, er müsse in die Welt ziehen und das Leben genießen, solange er jung ist. Er bekam sein Erbteil ausbezahlt und zog los. Mit seinem hochmütigen Wesen allerdings hatte er sein Geld sehr bald verbraucht. Dazu kam noch eine Hungersnot, die über das Land ging und es erging ihm so schlecht, dass er gerne das Futter der Schweine gegessen hätte, doch auch das wurde ihm verwehrt. Da macht er sich auf und ging nach Hause zurück. Er hatte ein schlechtes Gewissen und schämte sich sehr und so sagte er zu seinem Vater: „Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir, ich bin hinfort nicht mehr wert, dass ich dein Sohn heiße.“ Doch anstatt ihm Vorwürfe zu machen nahm ihn sein Vater mit Freuden auf! Er liebte seinen Sohn und freut sich über die Maßen, dass er zurückgekommen war. Die besten Kleider ließ er für ihn bringen und es wurde ein großes Fest bereitet.
Auch wir können immer zu unserem himmlischen Vater kommen, denn er liebt uns und sorgt für uns. 

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