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„… und ist nicht ein vergesslicher Hörer, sondern ein Täter, der wird selig sein in seiner Tat.“ (Jakobus 1,25) Im heutigen Kindergottesdienst hören wir viel Gottes Wort und auch davon, dass wir ein Täter von Gottes Wort sein sollen. Denn derjenige, der Gottes Wort tut wird glücklich – ja, er wird selig in seiner Tat. Aber es kann vorkommen, dass wir im täglichen Leben, wenn wir etwas tun sollen, überhaupt keine Lust dazu haben. Habe ich mir jedoch fest vorgenommen das Gute zu tun, dann wird es viel einfacher.
Das sehen wir auch bei der Geschichte des Weingärtners, der zwei Söhne hatte. Eigentlich wollte der erste Sohn das Gute tun. In dem Moment jedoch, als ihn der Vater fragte ob er helfen wolle, hatte er keine Lust. Er sagte, dass er es nicht tun wolle. Kurze Zeit später bereute er das und tat, was der Vater ihm befohlen hatte. Im Gegensatz dazu war sein Bruder gleichgültig. Als der Vater ihn bat zu helfen sagte er zu ihm: „Ja, ich mache es.“ Danach tat er es jedoch überhaupt nicht, sondern vergaß, dass er versprochen hatte, zu helfen.  Daraus können wir lernen, dass es wichtig ist, sich das Gute vorzunehmen und dann auch darüber nachzudenken. Zum Beispiel kann ich denken: „Ich will immer gehorsam sein.“ Vielleicht bekenne ich anderen gegenüber, dass ich mir dies vorgenommen habe. Auch zu Hause sage ich zu meiner Mutter: „Ich will immer gehorsam sein.“ Zu meinen Geschwistern kann ich sagen: „Ich will immer ein Friedensstifter sein.“ So rede ich über das was ich will und mir vorgenommen habe. Und dann kommt der Alltag: Zum Beispiel kommt meine Mutter in mein Zimmer, während ich gerade lese. Sie trägt mir eine Arbeit auf, doch eigentlich habe ich überhaupt keine Lust zu gehorchen. 
Da fällt mir das wieder ein, was ich mir vorgenommen hatte. Mir fällt auch ein, dass ich sagte, dass ich immer gehorsam sein will. Jetzt kann ich Gottes Wort tun und überwinden! Ich kann sagen: „Ja, ich helfe gerne!“ Dann gehe ich an die Arbeit und erlebe: Es stimmt! Wer Gottes Wort tut wird glücklich!  |