Das war das Motto der diesjährigen Kinderfreizeit, die traditionell jedes Jahr im Frühjahr auf der Alp – auf den Hessenhöfen, Nahe Blaubeuren – stattfinden. Schon im Vorfeld gab es viel Arbeit, doch alle Mitarbeiter legten sich mächtig ins Zeug. Die Arbeit hatte sich gelohnt und Gott war mit an diesem Wochenende! Am Ende reisten alle Teilnehmer mit einem wichtigen Entschluss nach Hause: Ich will so sein wie Joseph!
Joseph fürchtete seinen Gott, dies wurde durch die Geschwister aus Exter (Nähe Hannover) veranschaulicht, die zu Beginn ein eindrucksvolles Musical vorspielten. Doch was bedeutet eigentlich diese Furcht? „Man hat Angst, jemanden zu enttäuschen, den man sehr liebt“, wurde in einer der Kindergottesdienste gesagt. Deshalb reagierte Joseph anders als die Anderen. Als Potiphars Frau ihn verführen wollte, hatte Joseph ein klares „Nein!“ als Antwort. „Wie könnte ich ein solch großes Übel tun und wider meinen Gott sündigen!“, sagte er zu ihr. Ausdauer, Geschick und Teamfähigkeit waren bei „Mission 2gether“ gefordert. Gemeinsam mussten Kinder und Helfer durch Wände springen, in Kuhfladen nach Gold suchen und Philister bekämpfen, um schließlich, nach einem spannenden Finale am Sonntagmorgen, den begehrten Pokal mit nach Hause zu nehmen! Bei soviel Action war der Lagerfeuerabend eine willkommene Abwechslung. In der Abenddämmerung saßen Kinder und Mitarbeiter um das knisternde Feuer und lauschten gespannt, was die Brüder zu sagen hatten. Den Kindern wurde deutlich gemacht, dass nur dann etwas Spaß machen würde, wenn man es von ganzen Herzen tut und sie wurden angespornt, als ganzherzige Christen zu leben! Auch die kreativen Seiten der Kinder wurden an diesem Wochenende gefördert. Am Freitag standen viele Möglichkeiten zur Auswahl, unter anderem: eine Flöte bauen, lösen eines Kriminalfalles, Keilrahmentechnik, eine Lampe selbst zu gestalten, modellieren mit Ton oder Gips und vieles mehr. Bei einem abendlichen Gebetsgottesdienst bekamen Kinder und Helfer die Möglichkeit, gemeinsam zu beten und die Ermahnung: „mit allen Flecken in den Ecken aufzuräumen“ war ein Ansporn für alle. So fassten viele Kinder neue, gesegnete Beschlüsse und sie konnten erleben, wie froh und glücklich man dabei wird. Obwohl es am Anreisetag erst stark regnete und die anschließende Nachtwanderung ein sehr feuchtes Erlebnis wurde, entpuppte sich das Wetter doch noch als wunderschön und genau passend für die Kinderfreizeit, die mal wieder als ein unvergessliches und schönes Erlebnis in Erinnerung bleiben wird! 




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