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Einmal im Jahr machen unsere Jungscharkinder ihren lang ersehnten Jungscharausflug! Das sind die Kinder im Alter zwischen 8 und 12 Jahren. Sie freuen sich auf jede Jungschar, die zweiwöchentlich stattfindet, doch der Jungscharausflug ist jedes Mal ein ganz besonderes Erlebnis, von welchem sie noch lange und oft reden! Jede der 4 Gruppen geht an einen anderen Ort und erlebt somit auch etwas ganz anderes. Gleich ist eigentlich nur der Beginn und das Ende – sowie das Grillen und das Baden! Dies gehört einfach zum Jungscharausflug dazu. Ganz egal, ob es in einem Frei- oder Hallenbad ist oder gar an einem See. Wasser und Grillen, das muss sein!
Hier einige Ausschnitte der Erlebnisse der einzelnen Gruppen:
Kleine Mädchenjungschar:
Blauer Himmel und strahlende Sonne - das sind die idealen Vorraussetzungen für ein gelungenes Jungscharlager. Jetzt brauchten wir nur noch viele gutgelaunte Kinder. Doch davon wuselte es am Freitag nur so auf dem Parkplatz. Nachdem wir alles Gepäck verstaut, für ein gesegnetes Wochenende gebetet und uns das Motto "Gemeinschaft" vorgenommen hatten, konnte es losgehen. Unser diesjähriges Ziel war die Villa der Gemeinde in Dürrmenz. (Einem Vorort von Mühlacker) 
Kaum angekommen wurde auch schon das gesamte Gelände erkundet, Volleyball gespielt und natürlich die Schlafplätze verteilt und gerichtet. Mit einem Bärenhunger machten wir uns anschließend über Brötchen, Wurst, Käse und Gemüse her. Nach ein paar gemeinsamen Spielen auf der grünen Wiese ging’s auf zu einer Nachtwanderung mit Fackeln. Als wir an einem Wald vorbeikamen, tauchten plötzlich Fragen auf wie: "Woher kommt das Rascheln und Grummeln? Ist da eine Eule oder gar ein Wildschwein? Ich hab Angst! Kommt - schnell weiter!" Als aber weiter (leider) nichts passierte, waren die geheimnisvollen Geräusche bald vergessen und so kamen wir passend vor Abbrennen der Fackeln wieder bei der Villa an. Wir sangen noch ein paar Lieder und fielen dann müde in unsere Betten… …Den Sonntag verbrachten wir in Dürrmenz. Als Überraschung hatten die Jungscharhelfer eine Nonsense-Olympiade für uns organisiert. Dort gab es verschiedene Stationen, wie zum Beispiel Rückwärtsweitsprung, Kirschkernweitspucken oder Murmeln aus glitschigen abgekochten Nudeln mit Seife herausfischen... 
Nach der Olympiade hatten wir eine wunderschön erfrischende Wasserschlacht. Als alle halb (oder ganz) durchnässt waren, durften wir uns noch im Pool vergnügen. Abgekühlt, aber mächtig hungrig, fielen wir über die Spaghettis mit Tomatensoße her. Nach dem Essen wurden unsere Sachen in den Autos verstaut, bevor wir endlich zur Siegerehrung der Nonsense-Olympiade kamen. Schnell noch ein Gruppenbild geschossen und ab ging's - nach Hause! Vielen Dank für dieses erlebnisreiche, gesegnete und gemeinschaftsreiche Wochenende!
Kleine Bubenjungschar:
…Als alle Jungs eingeschlafen waren, läutete auch schon der Alarm "ÜBERFALL"! Alle hüpften aus ihren Betten und zogen sich schnell ihre Schuhe an. Dann hieß es: "Auf in den Kampf!" Die Überfallenden beschossen uns mit vielerlei Süßem. Der Kampf war lang, aber am Ende siegten wir, die Jungschar! :-) Samstag Heute standen wir früh auf, denn wir hatten etwas Besonders vor: Wir wollten einen Ausflug in den Schwabenpark machen, worauf sich schon alle freuten! Also fingen wir zeitig mit dem Frühstück an. Als alle gegessen hatten, zogen wir uns einigermaßen ordentlich an und fuhren anschließend auch ab. Als wir im Schwabenpark angekommen waren, teilten wir jedem Jungscharhelfer je drei Jungs zu, auf die er achten sollte. Dann ging es los! Im Schwabenpark machten wir vielerlei Verschiedenes, wir waren unter anderem in der Schimpansen-Show und bei der Papageien-Vorführung. 
Wir fuhren Box-Auto, Achterbahn und vieles mehr! Es war ein wunderschöner Tag für die kleinen Buben und auch für die Helfer. Als wir wieder zu unserem Zeltplatz zurückkamen, machten wir eine schlimme Entdeckung! Wir stauten nicht schlecht, denn die gesamte Wiese, sowie einige Schlafsäcke und Taschen standen unter Wasser. Guter Rat war teuer? Was tun? Wir suchten nach einer Lösung. Wir packten unsere Sachen zusammen und fuhren in Richtung Maubach zum Gemeindesaal. Als wir am Saal angekommen waren, verstauten wir unser Gepäck im Saal. Nun hatten wir Zeit, Fußball oder anderes zu spielen. In der Zwischenzeit schmissen ein paar Helfer, mit Unterstützung von Gottfried S., den Grill an. Als die Würstchen gegrillt waren, ließen wir es uns schmecken! 
Am Abend hatten wir eine kleine und interessante Versammlung. Zu Anfang sangen wir das Lied 452 aus Mandelblüte: "Wähl Jesus schon in deinen frühen Jugendjahren, weih ihm dein Leben, jetzt da du noch jung und frei!" Dieses Lied kann man gut als das Thema des Abends bezeichnen. Wir wurden ermahnt unser Herz Gott zu geben. Wenn wir ihm unser Herz geben, dann ist er mit uns und hilft uns, so wie es auch im Lied weiter heißt: "Wenn Not und Trübsal dir auch hier begegnen werden, dann hast du einen Freund, der hilft und dich versteht." Die Jungs durften ein Zeugnis geben und anschließend erzählte Gottfried ein wenig über sein früheres Leben, wobei wir alle gespannt zuhörten. Wir redeten über vieles und es war ein sehr gesegneter Abend…
Große Mädchenjungschar:
…Am nächsten Morgen wurden wir früh von der Sonne geweckt, vielleicht waren es auch die Ohrenzwicker die da übers Gesicht krabbelten ;) - auf jeden Fall waren wir wach und auf den Tag gespannt. 
Nach dem Frühstück fuhren wir nach Schwäbisch Hall, um dort ein Stadtspiel zu spielen. Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt und bekamen einen Stadtplan und 22 Fragen, die wir beantworten sollten. So machten wir uns auf den Weg und konnten eine wunderschöne historische Stadt mit vielen verwinkelten, romantischen Gässchen bewundern. Doch dies allein war ja nicht unsere Aufgabe: Wir suchten Schilder die uns Informationen über den St. Michael gaben, Statuen die an Apotheken befestigt waren, goldene Kugeln in der Kocher, Sehenswürdigkeiten in Schwäbisch Hall usw. Wir lernten auch fremde Menschen anzusprechen, um sie nach dem Weg oder nach Dingen zu fragen die wir selber nicht wussten. Gerade als wir mit dem Stadtspiel fertig waren und auf den Treppen vor der St. Michaels-Kirche pausierten, zogen schwarze Gewitterwolken auf und es fing an zu donnern und zu blitzen. 
Eigentlich wollten wir auf der Kocher Boot fahren, doch fiel das buchstäblich ins "Wasser". Stattdessen gingen wir ins Schenkenseebad und hüpften dort ins Wasser. Nach zwei Stunden Badevergnügen war das Unwetter vorüber und wir fuhren zurück zu unserem Lagerplatz. Nachdem wir uns etwas ausgeruht hatten, übten wir unseren Tanz, bevor Thomas und Renate B. zum Grillen kamen. Nach einem ausgiebigen Essen hatten wir Versammlung zu der auch Fritz K. gekommen war. Zu Beginn hörten wir den Vers aus Sprüche 4, 23: "Behüte dein Herz mit allem Fleiß, denn daraus geht das Leben." Wir können unser Herz rein bewahren, wenn wir gute Gedanken haben. Gute Gedanken über unsere Mitmenschen, dann reden wir auch nur Gutes wenn wir zusammen kommen. "Wes das Herz voll ist, des geht der Mund über." Matthäus 12, 34. Außerdem hörten wir, dass es ein Schmuck ist, einen stillen und sanften Geist zu haben. Stille zu sein ist nicht immer so einfach. Von Natur aus sind wir laut und stark in uns selber, doch wir können diesen Schmuck bekommen, wenn wir in unseren Verhältnissen innehalten und auf den Geist hören, was wir nun sagen oder nicht sagen sollen. Es war ein sehr erbaulicher Abend bei dem alle Mädchen ihr Zeugnis ablegten…
Große Bubenjungschar:
…Getreu dem Motto: "Morgenstund' hat Gold im Mund" machten sich um 5 Uhr morgens die ersten schon ans Holz hacken, um das Feuer wieder in Gang zu bringen. Der Himmel war strahlend blau, die Sonne schien und auf uns wartete ein Tag mit wunderschönem Wetter. Wir stärkten uns bei einem kräftigen Frühstück für die Strapazen, die auf uns warteten. 
Nach einigen praktischen Informationen radelten wir los. Gemeinsam nahmen wir die ca. 40 km in Angriff - mit dem Fahrrad rund um die Brombachseen. So mancher musste feststellen, dass es gar nicht so einfach ist in der Gruppe Rad zu fahren. Doch nach einer etwa 8 km langen Strecke durch den Wald und einigen kleinen Ortschaften, hatten wir uns etwas daran gewöhnt und begannen mit der Umrundung der beiden Seen. Bei wunderbarem Wetter und noch nicht all zu hohen Temperaturen war es ein richtig gutes Gefühl mit dem Rad unterwegs zu sein. Aufgrund des guten Wetters und der steigenden Temperaturen konnten wir den See während unserer Tour immer wieder als willkommene Erfrischung nützen und uns darin abkühlen. Nachdem wir den Rundkurs hinter uns gebracht hatten, erklommen wir noch einmal die Steigung, hinauf nach Geislohe, um zu unserem Lagerplatz zurück zu kehren.  Am Lager angekommen, legten wir uns erst einmal in den Schatten, um wieder etwas zu Kräften zu kommen und fuhren dann mit den Autos noch einmal zum See zurück, um uns etwas abzukühlen. Am Abend legten wir ordentlich Holz aufs Feuer, um eine gute Glut für das Grillen zu entfachen. Nach unserem wohlverdienten Essen setzten wir uns ums Lagerfeuer und hatten eine erbauliche Versammlung mit unseren Gästen, Gerhard St. und Markus S. Mark erzählte, dass Mose viel lieber mit dem Volk Gottes litt, als den zeitlichen Genuss der Sünde zu haben, denn er hatte die Belohnung vor Augen. Ihm lag es auf dem Herzen, dass wir bei dem was wir tun immer ein Ziel vor Augen haben. Gerhard erklärte uns voller Begeisterung, wie wichtig es ist nach dem Himmlischen zu trachten und wie verwerflich das Irdische ist. Er verdeutlichte uns bildlich, welche Verheißungen wir haben. Zum Beispiel, dass wir mit Jesus auf dem Thron sitzen sollen, um in Ewigkeit zu regieren. Um diese Verheißungen zu erreichen, muss die Begierde in unserem Innern in den Tod kommen…
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