Home arrow Aktuelles arrow Mittelalter? Das war doch gestern! Sonntag, 5. Februar 2012
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Worte des Lebens...

„Wer aus Gott geboren ist, der tut keine Sünde; denn Gottes Kinder bleiben in ihm und können nicht sündigen; denn sie sind von Gott geboren"

1. Joh. 3, 9

 

Mittelalter? Das war doch gestern! PDF Drucken E-Mail
ImageOh nein! Diese Zeit der Ritter und Burgen wurde für uns Jugendliche aus Maubach aktueller als je zuvor. Ein ganzes Wochenende sollten wir auf einer richtigen, altertümlichen, zugegeben auch renovierten, Burg verbringen, zusammen mit den Jugendlichen vom Lilienhof (Nähe Freiburg) und Nils V., der extra aus Tønsberg – Norwegen zu uns kam!

 

 

In dem dunklen Burgkeller und der hohen düsteren Turmkapelle mit knarrender Wendeltreppe, gab es einiges zu entdecken. Zusammen mit so vielen Jugendlichen machte das natürlich noch viel mehr Spaß.
Ganz entgegen den Sitten des Mittelalters, begannen wir unser Burgwochenende mit dem neu modischen Sport: Fußball. Die weniger Fußball motivierten saßen an einer richtigen Tafelrunde und spielten Gesellschaftsspiele oder Tischtennis.
Nils V. begann an diesem Abend den Jugendgottesdienst und sprach darüber, sein Herz mit allem Fleiß zu bewahren und nicht auf seinen Namen zu sehen. Er las den Vers: "Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr die Becher und Schüsseln außen reinigt, innen aber sind sie voller Raub und Gier!" Matthäus 23, 25. Man kann so leben, dass alles von außen gut aussieht, aber innen im Innersten des Herzens ist es nicht rein. In einer Wohnung können alle Räume aufgeräumt sein, die der Besuch sehen kann. Aber in einem Raum, den der Besuch nie sieht, ist es vielleicht schmutzig. So kann es auch in unserem Herzen aussehen. Wir sollen es aber so haben, dass unser Herz überall rein ist.
Wasserscheu durfte man auf der Kanutour des nächsten Tages nicht sein, genauso wenig beim Wakeboard oder Wasserski fahren. Mit Höhenängsten wäre man im Hochseilgarten fehl am Platz gewesen. Lauf faule hätten sich beim Wandern nicht wohlgefühlt und Koordinationslose hätten keine Freude am Volleyball spielen gehabt. Wie gut, dass jeder im Voraus die für ihn passende Aktivität wählen durfte, denn so konnte der Samstagmittag ein tolles Erlebnis für jeden Einzelnen werden.
In dem abendlichen Beisammensein hörten wir davon, uns fernzuhalten von allen unreinen Quellen und nie aufzuhören, gegen die Sünde in unserem Fleisch zu kämpfen, dass auch von uns Ströme des lebendigen Wassers fließen können. Es war sehr erbaulich, anschließend die persönlichen Zeugnisse vieler Jugendlichen zu hören. Später am Abend fand unser „bunter Abend“ statt, der mit seinen Sketchen, Liedern und einem Quiz viel Unterhaltung bot.
Wie wir es begonnen hatten, beendeten wir auch unser Jugendwochenende: mit Fußballspielen.
Doch eine Sache war doch anders, nämlich das Verlangen ganz für Gott zu leben war an diesem Wochenende größer geworden als zuvor.

 

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