Der Sieg war so nah und rückte dann doch wieder in so weite Ferne… (Aktivitäts-Wochenende in Hessenhöfe, 13. – 15. Mai 2011)
Nach einem super Vorentscheidungsspiel gegen Waltrop standen die Chancen, dass Maubach gewinnen würde, gar nicht so schlecht für einen Sieg des DCG-Cups. Als dann in der zweiten Runde auch noch die französische Mannschaft bei den Herren mit einem 4:0 besiegt wurden und die Damen ein sensationelles 7:0 schafften, wuchsen alle Hoffnungen und Wünsche auf einen Sieg! Leider machten dann die Sonnmatter Mannschaften einen Strich durch die Rechnung und es reichte nicht mal bis ins Halbfinale.
Dennoch ist in aller Aktivität die Erbauung das, was ein richtiges Jugendwochenende ausmacht. Und hier gab es reichlich Stärkung und Nahrung für alle! „Grenzerweiterung“ war das Thema dieses Wochenendes, das sich durch die Gottesdienste und Liedbeiträge hinzog.
 Seine Grenzen zu erweitern, das geht nicht von heute auf Morgen, aber es ist eine Entwicklung. Es kostet einen Kampf, doch Stück für Stück sollen wir unsere Grenzen erweitern. Es sollen Veränderungen in unserem Leben geschehen. Vielleicht spüre ich, dass ich mich so schnelle ärgere. Wenn jemand etwas zu mir sagt, so kann ich mich ärgern, oder ich explodiere so leicht. Das ist meine Grenze. So soll es mein ganzes Interesse sein und ich kann darum zu Gott beten: Hilf mir, lieber Gott, dass meine Grenze erweitert wird, dass ich nicht so schnell an das Gereizt sein gerate. Dies soll in meinem Sinn, meinen Gedanken und in meinem Gebet sein. Und dann kommt der Tag, wo wieder jemand etwas „Krummes“ zu mir sagt. Doch dann bin ich in meinem Herzensinnersten davon überzeugt, dass Gott jetzt kommen lässt, worum ich gebetet habe! Was passiert dann? Dann weiß ich, wenn ich jetzt ruhig bin und etwas Schmerzen ertrage, dann werde ich nicht explodieren. Meine Grenze ist nicht mehr da, wo sie zuvor war. So ist es ja in vielen verschiedenen Dingen.
 Wir sollen zu einem Leben in Überfluss kommen. Wenn wir an Gott glauben, werden Ströme lebendigen Wassers von uns fließen. Ein Strom von Kraft, von dem heiligen Geist. Meine Berufung ist, dass ein Strom des ewigen Lebens kommt. Führe ich ein geopfertes Leben – ein Tempelleben - wo der Altar in meinem Leben aufgerichtet ist, dann ist da auch ein Strom, der hervorkommt und fließt. Nach Jerusalem zu blicken, zur Opferstätte!
Besonders gesegnet war es, den Festabend zu erleben. Verschiedene Beiträge, unter anderem auch einige Gesprächsrunden, passend zu dem Thema, machten den Abend interessant und erbaulich.
Das ganze Wochenende war wieder ein Meilenstein und ein Ansporn vorwärts, vorwärts, vorwärts!
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